Sperrung der Friedrichstraße muss vom Tisch

Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Berlin zur Kritik an der geplanten Sperrung der Friedrichstraße: „Nicht abgestimmte Teilsperrungen bedeutender Einkaufsstraßen sind das letzte, was Berlin jetzt braucht. Senat und Bezirke gefährden damit in der Friedrichstraße weitere Existenzen und viele Arbeitsplätze.

Erst recht, weil hier der Verkehr nicht das eigentliche Problem ist. Wer meint, dem Einzelhandel gerade jetzt Steine in den Weg legen zu müssen, erweist sich als untauglich in der Corona-Krise.

Senat und Bezirk machen sich zum Totengräber der Friedrichstraße, die geplante Teilsperrung muss vom Tisch. Wie eine Fußgängerzone die Lage verbessern soll, blieb unbeantwortet. Im Gegenteil: Wir befürchten, dass dadurch noch mehr Auto-Kunden zur Mall Of Berlin und in andere Zentren umgeleitet und Umsätze sinken werden. Wir nehmen die Kritik der Verbände und Geschäftsleute ernst und stellen die Frage, warum sie nicht vorher gefragt wurden.“

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