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Der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion Berlin zur Kritik an der geplanten Sperrung der Friedrichstraße: „Nicht abgestimmte Teilsperrungen bedeutender Einkaufsstraßen sind das letzte, was Berlin jetzt braucht. Senat und Bezirke gefährden damit in der Friedrichstraße weitere Existenzen und viele Arbeitsplätze. Erst recht, weil hier der Verkehr nicht das eigentliche Problem ist. Wer meint, dem Einzelhandel gerade jetzt Steine in den Weg legen zu müssen, erweist sich als untauglich in der Corona-Krise. Senat und Bezirk machen sich zum Totengräber der Friedrichstraße, die geplante Teilsperrung muss vom Tisch. Wie eine Fußgängerzone die Lage verbessern soll, blieb unbeantwortet. Im Gegenteil: Wir befürchten, dass dadurch noch mehr Auto-Kunden zur Mall Of Berlin und in andere Zentren umgeleitet und Umsätze sinken werden. Wir nehmen die Kritik der Verbände und Geschäftsleute ernst und stellen die Frage, warum sie nicht vorher gefragt wurden."
Am Beispiel der Berliner U-Bahn: Seit dreieinhalb Jahren regiert in Berlin die Linkskoalition. Sie wollte den öffentlichen Verkehr fördern, was ist seitdem passiert? Zum Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs gehört natürlich auch der Ausbau der U-Bahn. In belasteten Hauptstraßen ist es modern, den Verkehr unter die Erde zu verlegen. Das ist zwar teurer, aber es spart später Unterhalt, es zieht deutlich mehr Fahrgäste an, es behindert nicht den Oberflächenverkehr und ist wetterunabhängig sowie für die Zukunft der wachsenden Metropole Berlin gedacht. Nichts haben die linken Regierungsparteien auf den Weg gebracht. Nichts wird geplant. Nichts haben sie für unseren Bezirk mit der Verlängerung der U3 bis zum Mexikoplatz (ein logischer Lückenschluss) und die Verlängerung der U9 vom Rathaus Steglitz nach Lankwitz auf den Weg gebracht. Die Berliner rot-rot-grüne Koalition redet zwar von der Förderung des Öffentlichen Nahverkehrs in Berlin – aber sie tut nichts!
  Oliver Friederici, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Berlin, erklärt: „Die Verlängerung der provisorischen Radwege bis Jahresende kann nur nach Zustimmung von Anwohnern und BVG erfolgen. Senat und Bezirke müssen nachholen, was durch die Nichtbeteiligung sträflich versäumt wurde. Wenn Betroffene sich mehrheitlich dagegen aussprechen, muss das akzeptiert werden. Wir halten eine vorherige Befragung auch in solchen Fällen für erforderlich, wo weitere dieser Radwege realisiert werden sollen. Zudem fordern wir, krasse Fehlplanungen zwingend zu korrigieren: Am Kottbusser Tor verhindert der neue Radstreifen das Anfahren einer Haltestelle, in der Frankfurter Allee bestehen Probleme für ein Hotel mit dem Lieferverkehr. Wenn hier die Berliner und BVG vorher beteiligt worden wären, hätten sich diese Fehler vermeiden lassen. Grundsätzlich bleibt aber die Frage: Pop-Up Radwege - ja oder nein? Berlins rot-rot-grüne Landesregierung schafft im Schatten der Corona-Pandemie Tatsachen. Statt wie ursprünglich gesagt nur temporär, soll jetzt eine Vielzahl der relativ breiten Radwege zu Lasten des Bus-, LKW- und PKW-Verkehrs auf den Hauptstraßen Berlins bleiben. Auf breiten, mehrspurigen Straßen macht das im Einzelfall Sinn, möglicherweise auch uhrzeitmäßig beschränkt, aber in Straßen wie der Berliner Kantstraße wirkt das verkehrsbelastend. Hauptstraßen dürfen nicht grundsätzlich nur zur Förderung des Radverkehrs umgestaltet werden. Es muss vielmehr eine Einzelfallbetrachtung stattfinden, wie, wann und wo das sinnvoll ist und wo nicht. Berlin mit politisch gewollten Blockade-Radspuren lahmzulegen, ist nicht im Interesse der Stadt.“